Praktische Prüfung

Rahmenausschreibung für praktische Prüfungen

 

  1. Zur praktischen Prüfung wird über die HBV-GS via Vereinsschiedsrichterwart geladen.
     
  2. Der Prüfling hat ein ganzes Spiel gemäß § 2 Abs. 4 a) Nr. 2 HBV-SRO zu leiten.
     
  3. Die Prüfer werden vom HBV gestellt und von der SRK angesetzt.
     
  4. Die Kosten für die Prüfung betragen 18,00 €.
     
  5. Das Prüfungsblatt mit den einzelnen Prüfungskriterien kann auf www.hamburg-basket.de eingesehen werden.
     
  6. Der Prüfling hat bestanden, wenn er von 100 möglichen Punkten 75 erreicht. Erreicht der Prüfling 72-74 Punkte, ist die Möglichkeit einer Nachprüfung gegeben. Zu dieser Nachprüfung hat der Vereinschiedsrichterwart den Prüfling bei der HBV-GS anzumelden. Die Kosten betragen 15,00 €.
     
  7. Im Falle des Nichterscheinens zur Prüfung gilt Punkt 6.5 des HBV-Strafenkatalogs. Von dem Strafgeld wird abgesehen, wenn zwei Wochen vor der Prüfung eine Absage an die HBV-GS erfolgt, oder im Krankheitsfall drei Werktage nach der Prüfung ein ärztliches Attest bei der HBV-GS vorgelegt wird.
     
  8. Ein Prüfer kann vor der Prüfung oder auch danach wegen Befangenheit abgelehnt werden, wenn der Prüfling konkrete Anhaltspunkte vorträgt, auf Grund deren eine Befangenheit nicht ausgeschlossen werden kann. Da die Namen der Prüfer vor der Prüfung nicht veröffentlicht werden, kann der Einwand vor Ort vorgetragen werden.

Entscheiden muss dann (analog der ZPO) ein Richter gleicher Ebene, also das Präsidium des HBV.

Geht der Befangenheitseinwand durch, ist die Prüfung zu wiederholen, scheitert er gilt die Prüfung als nicht bestanden, sollte der Prüfling nicht unter Vorbehalt seines Einwandes an der Prüfung teilge­nom­men haben (und diese bestanden haben).

Befangenheitsgründe sind beispielsweise:

  • Prüfer ist vom gleichen Verein wie der Prüfling

Ein Prüfer sollte nicht seinen eigenen (vereinseigenen) Prüfling prüfen.
Der andere Prüfling kann und darf nämlich in so einem Fall davon ausgehen, dass die Prüfung beider Prüflinge nicht unvoreingenommen erfolgt - beide Prüflinge also gleich gewertet werden - und kann das Wertungsergebnis anfechten.

Sollte ein vereinseigener Prüfling einspringen müssen, um die Prüfung zu besetzten sollte man sich die Zustimmung der Prüflinge bestätigen lassen (Rückseite Prüfungsbericht).

  • Prüfer ist Trainer einer Mannschaft, mit der man schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Dies begründet eine Anfechtbarkeit (auch nach Spielende). Der Verdacht, das Prüfungsergebnis sei unter den gewonnenen Erfahrungen entstanden oder von diesen beeinflusst, macht es anfechtbar.

  • Prüfer ist ersichtlich nicht 'prüfungsfähig'

Ein 'angeschlagener' (z.B. kranker) Prüfer ist kaum in der Lage, eine ordnungsgemäße Prüfung abzunehmen, weil die Gleichheit der Prüfung nicht gegeben sein dürfte.

Das Rechtsmittel - Beschwerde - ist direkt an den Rechtsausschuss zu richten.