Verbandstag verabschiedet Resolution zu Olympia in Hamburg

RESOLUTION

Hamburger Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele
2036, 2040 und 2044

Der organisierte Sport, unsere Vereine, sind die größte gesellschaftliche Bewegung,
die es in Deutschland gibt. Sie leisten eine unschätzbare Arbeit mit vielen
ehrenamtlichen Trainern, Betreuern und Unterstützern. Ihre Arbeit geht weit über
das Training und den reinen Sport hinaus, sie leisten Jugend- und Integrationsarbeit,
vermitteln wichtige Werte, ermöglichen soziale Teilhabe,
Austausch und Zusammensein. Und damit leben sie – oft auch unbewusst –
täglich den Olympischen und Paralympischen Gedanken und stehen gleichzeitig
für Hamburgs Werte: Vielfalt, Zusammenhalt und Respekt.
Dafür steht auch der Hamburger Basketball-Verband. Dass diese Werte in der
aktuellen Weltlage mit all seinen geopolitischen Spannungen wichtiger denn je
sind, zeigt auch der enorme Zuwachs im Hamburger Sport und vor allem im
Hamburger Basketball-Verband. Der Hamburger Sportbund hat inzwischen über
600.000 Mitglieder in seinen Sportvereinen. Das Interesse an Vereinssport – und
damit an Teilhabe, Bewegung und Zusammenhalt ist größer denn je. Hamburg
ist eine sportbegeisterte Stadt und eine Metropole, in der Basketball zuhause ist.
Um auch künftig die Nachfrage decken, Sportangebote in ausreichender Form
machen und damit Teilhabe und Zusammenhalt ermöglichen zu können,
benötigt es aber auch die nötige Infrastruktur und die Grundlagen. Hamburg hat
in den vergangenen Jahrzehnten als „Active City“ viel in den Sport investiert.
Aber die Stadt wächst und mit ihr die Nachfrage. Wir wollen auch künftig
zusätzliche Begegnungsräume und Basketballangebote in der Stadt schaffen.
Und in unseren Nachwuchs investieren. Nicht wenige Profi-Spieler kommen aus
der Hansestadt, haben hier – auf der Straße oder im Verein – ihre ersten Körbe,
ihre ersten Dreier, ihre ersten „Dunks“ gefeiert.
Hamburgs Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele bietet die
große Möglichkeit, dem Ausbau der Sportinfrastruktur, der Angebote – auch im
Basketball – einen großen Schub zu geben. Rund 167 Millionen an zusätzlichen
Mitteln möchte die Stadt in rund 100 Trainingsstätten investieren, die die
Olympioniken nutzen und die später an den Breitensport zur langfristigen
Nutzung im Top-Zustand übergeben werden. Das ist auch eine Chance für unsere
Basketball-Hallen- und Courts. Aber auch dafür, dass die zukünftigen Basketball-
Generationen Hamburgs profitieren können.

Basketball und Rollstuhl-Basketball spielen in Hamburgs Bewerbungskonzept
eine bedeutende Rolle – sei es bei den Finalspielen vor atemberaubender Kulisse
in der dann modernisierten Barclays-Arena oder durch das spektakuläre 3×3-
Basketball auf einer schwimmenden Plattform mit Zuschauertribüne auf der
Binnenalster – vor der Kulisse Hamburgs.
Wir als Hamburger Basketball-Verband sagen ja zu dieser Chance und stehen
hinter Hamburgs Bewerbung. Lassen Sie uns gemeinsam am 31. Mai JA sagen.
Ja zu Olympischen und Paralympischen Werten, Ja zum Ausbau und der
Modernisierung unserer Sport- und Trainingsstätten. Ja zur Zukunft, ja zu mehr
Sport und mehr Basketball. Ja zu zukunftsträchtigen Veränderungen in der Mitte
des 21. Jahrhunderts und ja zu den Olympischen Werten von Fairness, Respekt,
Völkerverständigung und Teamgeist.

Vorlage zur Verabschiedung auf dem Verbandstag des Hamburger Basketball-
Verbandes am 22.April 2026